Taucher Glenn Berger verdient Millionen mit dem Tauchen

Glenn Berger verdient Millionen mit dem Tauchen nach Golfbällen

Glenn Berger ist in den USA einer von Hundert professionellen Golfballtauchern. Mit seiner ungewöhnlichen Geschäftsidee verdient er mehr als eine Million Dollar pro Jahr.




Vom Arbeitslosen zum Millionär

Seit 14 Jahren taucht der clevere Amerikaner in Golfplatzteichen nach verschlagenen Bällen. Jedes Jahr kommen auf diese Weise angeblich zwischen 1,3 und 1,7 Millionen Stück zusammen. In einem Youtube-Video schildert Berger, wie er zu seinem Beruf kam. Als Arbeitsloser stahl er in seiner Heimatstadt Bälle von einem Golfplatz. Als er bemerkte, dass viele der Golfbälle auf dem Grund des Teichs lagen, kam ihm die geniale Idee. Seitdem sucht Glenn Berger mit seiner Tauchausrüstung systematisch alle Gewässer auf Golfplätzen ab. Anschließend werden die Bälle chemisch gereinigt und für einen Dollar pro Stück verkauft. Insgesamt gibt es in den USA etwa 100 hauptberufliche Golfballtaucher. In der Regel beteiligen sie den Golfplatzbetreiber mit 5 % am Gewinn. Oft handeln die Taucher auch eine Pauschalgebühr aus.

Begegnung mit Schlangen und Alligatoren

Ganz ungefährlich ist der Beruf des Golfballtauchers allerdings nicht. Laut Glenn Berger sieht man in den Tümpeln die Hand vor Augen nicht. Neben Vogelschädeln, Tischen und Golfwagen trifft er unter Wasser häufig auf Fische, Schildkröten und Schlangen. Der Tauchmillionär möchte nicht gerne über Alligatoren reden, aber sie kommen ebenfalls in den Teichen vor. „Man lernt, mit ihnen zurechtzukommen“, lautet sein trockener Kommentar. Im Jahre 2007 fiel ihn unter Wasser ein zwei Meter langes Exemplar an. Berger konnte unverletzt entkommen mit einer Beute von 4000 Golfbällen.

Video: Glenn Berger

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