Umkehrblockierung




Was ist eine Umkehrblockierung beim Tauchen?

Beim Tauchen wird der Körper einem starken Druck ausgesetzt und das kann zu einer Umkehrblockierung führen, die im schlimmsten Fall ernsthafte Verletzungen zur Folge hat. Je tiefer getaucht wird, umso höher steigt der Druck und das Atemgas kann nicht mehr aus den Hohlräumen im Körper austreten. Auf dieser Weise wird ein Druckausgleich mit der Umgebung verhindert und in dem jeweils betroffenen Hohlraum entsteht ein Überdruck, ähnlich wie bei einem Ventil.

Bei Tauchern sind vor allem die Stirnhöhlen, die Nasennebenhöhlen, das Mittelohr und die Lunge betroffen, aber auch ein hohler kariöser Zahn kann schon für eine Umkehrblockierung sorgen. Ist zum Beispiel das Mittelohr betroffen, kann es starken Ohrenschmerzen und auch zu einem Riss des Trommelfells kommen. Kommt es in den Nasennebenhöhlen zu einer Umkehrblockierung, sind Kopfschmerzen, aber auch Schmerzen im Kiefer die Folge. Atemnot, Panik und auch das Gefühl, im Trockenen zu ertrinken sind die Symptome einer Umkehrblockierung, wenn die Lunge betroffen ist.

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