Paul-Bert-Effekt




Der Paul-Bert-Effekt = Sauerstoffvergiftung

Vereinfacht gesagt ist der Paul-Bert-Effekt eine Sauerstoffvergiftung. Der Effekt löst Vergiftungserscheinungen im zentralen Nervensystem aus, die durch intensive Gasgemische in Verbindung mit einem sehr hohen Sauerstoffdruck entstehen. Dieses Phänomen entsteht zum Beispiel, wenn zu viel reiner Sauerstoff eingeatmet wird, aber auch wenn der Taucher ein Gasgemisch beim Tauchen einatmet, das mit einem zu hohen Sauerstoffanteil gemischt wurde.

Woher kommt der Name Paul-Bert-Effekt?

Der Effekt wurde nach dem französischen Mediziner Paul Bert benannt und stellt eine spezielle, aber immer gefährliche Form der Sauerstoffvergiftung dar. Der Paul-Bert-Effekt führt zu schweren Funktionsstörungen und andauernden Krampfanfällen, die bis zu einer Epilepsie führen können.

Paul-Bert-Effekt – Vorsorge treffen

Kommt es während eines Tauchgangs zu einem Paul-Bert-Effekt, ist das für den Taucher immer eine lebensgefährliche Situation. Deshalb sollte vor jedem Tauchgang ein gründlicher Gesundheitscheck durchgeführt werden. Ein schlechter Allgemeinzustand begünstigt den Paul-Bert-Effekt, aber auch Kälte und Erschöpfung können die Auslöser sein. Zu den ersten Symptomen gehören unter anderem Übelkeit, starke Kopfschmerzen und auch Sehstörungen.

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