Lorrain-Smith-Effekt

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Lorrain-Smith-Effekt – wann tritt dieser auf?

Der Lorrain-Smith-Effekt tritt immer dann auf, wenn ein Taucher nach einer Depressionserkrankung zu lange mit reinem Sauerstoff beatmet wird. Steigt der Gehalt des Sauerstoffs im Blut über 1,7 bar, wird er toxisch, es kommt zum Lorrain-Smith-Effekt und damit unter Umständen auch zu einer schweren Schädigung der Lunge. Allerdings tritt der Lorrain-Smith-Effekt nur dann ein, wenn der Taucher über einen Zeitraum von mehreren Tagen mit reinem Sauerstoff beatmet wird, denn nur über einen längeren Zeitraum kommt es zu einer Sauerstoffvergiftung.

Um den Effekt zu verhindern, dürfen Taucher nicht mit reinem Sauerstoff beatmet werden, sondern sollten maximal 60-prozentigen Sauerstoff bekommen. Durch den Lorrain-Smith-Effekt kommt es zu Ödemen und einer starken Anschwellung des Gewebes in den Atemwegen. In der Folge treten Symptome wie Schmerzen in den Bronchien, ein beengtes Gefühl im Brustbein, quälende Atemnot und ein nicht mehr zu beherrschender Hustenreiz auf. Wird das hohe Sauerstoffvolumen sofort gesenkt, verschwinden die Symptome in der Regel nach kurzer Zeit wieder.

 

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