Tauchen in St. Vincent und die Grenadinen

Die schwarzen Lavastrände von St. Vincent

Die Vulkaninsel St. Vincent bezaubert vor allem durch den feinen, pechschwarzen Sand. Mit ihren ruhigen Stränden lädt die Westküste der Karibikinsel zu vielfältigen Wasseraktivitäten ein. Der Osten hingegen ist rau und wild. Die beeindruckenden Wellen des Atlantischen Ozeans prallen heftig auf die felsige Küste.




Ein Geheimtipp – St. Vincent und die Grenadinen

ST.Vincent und die Grenadinen als Flagge

Foto: © kebay – Fotolia

Der unabhängige Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen liegt in der Karibik und gehört geografisch zu den Kleinen Antillen. Die größte Stadt und zugleich Landeshauptstadt ist Kingstown. Neben St. Vincent sind 32 sagenhaft schöne Inseln der nördlichen Grenadinen Teil des Staatsgebiets. Nur acht von ihnen sind bewohnt. Naturliebhaber finden hier ein echtes Paradies und eine unverfälschte Karibik.

St. Vincent wird heute noch als Geheimtipp gehandelt. Ein Massentourismus ist schon aufgrund der fehlenden Logistik nicht möglich, da auf dem E. T. Joshua Airport keine internationalen Langstrecken-Jets landen können. Die einmalige Kombination aus malerischen Landschaften, strahlender Sonne und einem türkisfarbenen Meer lädt zum Entspannen und Genießen ein. Die Insel ist besonders für ihre pechschwarzen Strände aus Vulkansand berühmt, die man an der ganzen Küste findet. Der Südosten lockt in Indian Bay oder Villa Beach mit seinen weißen Stränden und ist ideal zum Baden. Außerdem gibt es viele, attraktive Schnorchelplätze.

Der Wassersport wird auf St. Vincent groß geschrieben. Neben Schwimmen und Schnorcheln kann man Segeltörns zu einsamen Buchten oder fantastischen Tauchgebieten unternehmen. Hier findet man einige der besten Tauchplätze der Karibik und eine schillernde Unterwasserwelt, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Taucher begeistert.

Die Westküste von St. Vincent

An der windgeschützten Westküste der Insel liegen kleine Fischerdörfer, einsame Täler und verschwiegene Buchten. Vor allem Wallilabou und Chateaubetair sind bei Wassersportlern äußerst populär. Taucher können in Chateaubetair das zehn Meter tiefe Riff erkunden mit seinen riesigen Schwärmen tropischer Fische. Wallilabou ist auch für Kinofreunde interessant. Hier wurde die aufwendige Kulisse von Port Royal aus dem Hollywoodfilm „Fluch der Karibik“ errichtet. Teile davon sind heute noch vorhanden und dürfen besichtigt werden.

Der malerische Naturhafen von Cumberland Bay ist ein beliebter Ankerplatz für Segelschiffe. Kleinere Boote können jedoch aufgrund der Meerestiefe nicht ankern, sondern müssen am Ufer festgemacht werden. Das spektakuläre Riff bei Petit Byahaut fällt bis auf 30 Meter ab. Es ist mit unzähligen Korallenarten sowie Schwämmen besiedelt und bietet perfekte Bedingungen für Nachttauchgänge.

Die wilde Ostküste

Im Gegensatz zur ruhigen Westküste ist der Osten von St. Vincent stürmisch und rau. Die Wellen des Atlantiks schlagen mit lautem Krachen an die Felsen. Die Insel zeigt hier ihre wilde Schönheit. Die pechschwarzen Strände von Argyle und Brighton Beach bieten bei starkem Wellengang ein einmaliges Naturschauspiel. Ins Wasser sollte man sich allerdings nicht wagen. Das überlässt man besser den Body Surfern in Brighton Beach, die sich auf einem Mini-Surfbrett mutig in die Brandung stürzen.

Zum Baden bietet sich der Strand von Mount Wynne an. Das Meer ist hier relativ ruhig. Der Strand ist sehr populär bei Einheimischen, die gerne Picknicks veranstalten und die vorbei fahrenden Jachten beobachten.

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