Wasserdruck




Wasserdruck beim Tauchen

Wenn ein Taucher aus dem Wasser wieder nach oben taucht, lässt er Luft ab. Warum ist das so? Je tiefer getaucht wird, umso mehr steigt auch der Druck des Wassers. Alle zehn Meter nimmt dieser Druck um ein bar zu. Bei Gasen, also auch bei Luft, führt dann ein höherer Druck dazu, dass das Volumen immer weiter abnimmt.

Lässt der Druck wieder nach, erhöht sich automatisch der Druck des Gases. Dieses Gesetz wird auch das Boyle-Mariotte-Gesetz genannt. Würde man zum Beispiel mit einem Luftballon tauchen, zieht sich dieser Ballon in der Tiefe immer mehr zusammen.

Würde man den Ballon aber unter Wasser aufblasen, dann würde er sich, wenn man mit ihm wieder auftaucht, immer weiter ausdehnen und an der Oberfläche zerplatzen. Genauso reagieren die Lungen, wenn man taucht, denn die Lunge wird zusammengepresst. Verringert sich der Wasserdruck beim Auftauchen, blähen sich die Lungen wieder auf.

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