Dekompressionsstopp




Was ist ein Dekompressionsstopp?

Unter einem Dekompressionsstopp, oder auch verkürzt Dekostopp genannt, versteht man das gezielte Verweilen in einer bestimmten Wassertiefe während der Dekompression. Dieses Verweilen ist für das Auftauchen nach einem Dekompressionstauchgang vorgeschrieben. Ein Dekompressionsstopp ist nötig, da insbesondere bei tiefen Tauchgängen Gase im Körpergewebe gelöst und beim Auftauchen wieder ins Blut abgegeben werden.

Durch den Dekostopp werden die im Gewebe gelösten Gase kontrolliert abgegeben, da sie durch den verminderten Druck in geringerer Wassertiefe langsam abgeatmet werden. So wird der gefährlichen Dekompressionskrankheit vorgebeugt und der Taucher kann von Stopp zu Stopp nach oben tauchen, bis er die Oberfläche erreicht.

Dekompressionspflichtige Tauchgänge können so gefahrlos durchgeführt werden. Dekompressionsstopps werden bei Dekompressionstauchgängen mit Pressluft gestaffelt ausgeführt. Die Staffelung liegt dabei auf 12, 9, 6, 3 Meter usw.

Die Dauer der Stopps hängt dabei von verschiedenen Gegebenheiten des Tauchvorgangs ab; etwa von der Tiefe, der Tauchzeit oder den verwendeten Atemgasen. Bei Tauchgängen tiefer als 40 Meter werden Dekompressionsstopps als zwingend erforderlich angesehen.

Das könnte Dich auch interessieren …