Unterwasserstation

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Was ist eine Unterwasserstation?

Die Unterwasserstation ist eine unter der Meeresoberfläche gelegene Beobachtungs- und Forschungsstation. In den 60er und 70er Jahren wurden Unterwasserstationen zur Erforschung der Offshore-Tauchtechnik, des Sättigungstauchens sowie der Unterwasserwelt genutzt.

Unterwasserstationen als Touristenattraktion?

Während der Forschungsperiode blieben die Stationen dabei in der Tiefe. Daher wurden Unterwasserstationen auch Habitat genannt (vom Lateinischen habitare „wohnen“). Die Forscher lebten praktisch in der Tiefe und konnten sich so ununterbrochen ihrem Projekt widmen. Heutzutage werden kürzere Tauchgänge oder eine transportable Tauchtechnik bevorzugt. Es finden sich jedoch immer noch Unterwasserhäuser, die aber hauptsächlich als Touristenattraktion dienen.

Bekannte Unterwasserstationen

Zu den bekanntesten Stationen zählen Sealab (USA), Helgoland 1969 (Deutschland), Precontinent I-III (Frankreich) und Tektite I und II 1969 und 1970 (Jungferninseln, USA). Die Unterwasserstation Helgoland ist heute im Nautineum in Stralsund zu finden. Unterwasserstationen bzw. ganze Unterwasserstädte sind immer wieder ein faszinierender Bestandteil von Science-Fiction-Filmen oder Romanen. Beispiele dafür sind „SeaQuest DSV“, „The Abyss“ oder die Unterwasserkuppelstadt Korralion in einem André Franquin Band.

 

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