Unterwasserarchäologie




Unterwasserarchäologie –  Archäologie unter Wasser

Die Unterwasserarchäologie ist Teil der Archäologie und beschäftigt sich mit den Grabungs- und Vermessungsmethoden unter Wasser. Es werden archäologische Forschungen auf dem Meeresgrund durchgeführt, zum Beispiel Wracks gesunkener Schiffe untersucht.

Unterwasserarchäologie bezieht jedoch auch versunkene Landstriche und Städte oder auch Binnenseen und Flüsse mit ein. Die Unterwasserarchäologie gehört zu den neueren Zweigen der Archäologie und entwickelte sich erst in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, in der die Tauchtechnik maßgebliche Verbesserungen erfuhr.

Dabei erschließen jedoch nicht nur Tauchgänge die Unterwasserquellen, auch das Trockenlegen des Gewässergrundes durch Spundwände hilft, Relikte maritimer Art zu sichern. Mittlerweile werden neben den ausgebildeten Sporttauchern auch Tauchroboter im Bereich der Unterwasserarchäologie eingesetzt.

Unterwasserfundstellen sind in Deutschland durch die Denkmalschutzgesetze der Länder geschützt. Sind Ausgrabungen unter Wasser beabsichtigt, müssen dafür, ebenso wie bei archäologischen Tätigkeiten an Land, bestimmte Genehmigungen eingeholt werden. Archäologische Forschungen dürfen nur von ausgebildeten Fachleuten durchgeführt werden. Plünderungen und Zerstörungen wissenschaftlicher Zusammenhänge durch Entfernen einzelner Gegenstände soll so entgegengewirkt werden.

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