Stimmritzenkrampf

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Stimmritzenkrampf beim Tauchen

Der Stimmritzenkrampf ist bei Tauchern besonders gefürchtet, denn er kann im schlimmsten Fall zum Tod durch Ersticken führen. Bei jedem Atemzug entfernen sich die Stimmbänder im Kehlkopf voneinander, damit man frei atmen kann. Werden die Stimmbänder aber von einem Fremdkörper berührt, kommt es zu einem natürlichen Reflex und sie schließen sich sofort.

Dieser Verschluss wird mit einem erhöhten Druck der Atmung, also Husten überwunden, wenn das aber nicht der Fall ist, kommt es zu einem Stimmritzenkrampf und zur Gefahr, ersticken zu müssen, weil die Luftwege verschlossen sind. Schluckt ein Taucher Wasser, kann es ebenfalls zu einem Stimmritzenkrampf kommen. Diese Situation ist lebensbedrohlich.

Der Taucher kann nicht mehr atmen, er bekommt Panik und will zu schnell auftauchen, was einen Lungenriss verursachen kann, da die angestaute Luft nicht schnell genug entweicht. Helfer sollten in diesem Fall immer warten, bis der Taucher bewusstlos ist, denn in der Bewusstlosigkeit löst sich der Krampf wieder.

 

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