Hydrostatischer Druck




Was ist der hydrostatischer Druck?

Alle Taucher können mit dem Begriff hydrostatischer Druck etwas anfangen. Unter einem hydrostatischen Druck versteht man den Schweredruck, wie er in Flüssigkeiten vorkommt. Vereinfacht könnte man sagen, dass der Körper des Tauchers während eines Tauchgangs immer schwerer wird, je tiefer es ins Wasser geht.

Selbst bei einer eher geringen Tauchtiefe von nur einem Meter macht sich der hydrostatische Druck unter anderem in den Ohren bemerkbar. Dieser Druck verhindert auch, dass Menschen unbegrenzt tief tauchen können.

Als der Schweizer Unterwasserforscher Jacques Piccard im Jahre 1960 mit seinem amerikanischen Kollegen Don Walsh im Tauchboot Trieste in einer Tiefe von 11.000 an den tiefsten Punkt der Erde in den Marianengraben tauchte, hatten die Wände der Trieste eine Dicke von 12 cm und die Fenster waren 15 cm stark, um dem ungemein hohen hydrostatischen Druck des Wassers standzuhalten. Je tiefer der Taucher taucht, umso stärker wird der hydrostatische Druck. Steigt der Taucher wieder auf, nimmt der Druck ab.

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