Wechselatmung

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Wechselatmung beim Tauchen

Die Technik der Wechselatmung wird angewandt, sollte ein Tauchgerät ausfallen und zwei Taucher sich ein Atemregler teilen müssen. Beide Tauchpartner wechseln sich mit der Benutzung des Mundstücks ab, es werden jeweils zwei Atemzüge genommen. Es gilt, dass das Mundstück hin und her gereicht wird von dem Taucher, der über die noch funktionierende Luftversorgung verfügt.

Dabei hält sich der Taucher mit dem funktionslosen Tauchgerät mit seiner Hand an seinem Partner fest. Trotz Versorgung beider Taucher mit Luft wird mit fortgesetzter Wechselatmung mit dem Aufstieg begonnen. Dieser erfolgt wie gewohnt nach den Sicherheitsregeln, mit eventuell nötigen Dekompressionsstopps und einer moderaten Aufstiegsgeschwindigkeit.

Der Aufstieg unter Wechselatmung kann nicht selten eine hohe psychische Belastung für die Taucher sein. Die ständig unterbrochene Luftversorgung kann dazu führen, dass zu schnell und unkontrolliert aufgestiegen wird. Wechselatmung wird den Tauchern zwar oft noch während der Ausbildung nahegebracht, es bestehen heute jedoch bessere Methoden der Luftversorgung im Rettungs- bzw. Notfall, so etwa getrennte Atemregler oder Atemregler mit Oktopus.

 

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