Henry-Gesetz

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Was beschreibt das Henry-Gesetz?

Das Henry-Gesetz beschreibt, wie die Gase, die sich in Flüssigkeiten befinden, vom Körpergewebe des Tauchers während eines Tauchgangs aufgenommen und verarbeitet werden. Wird die Flüssigkeit einem erhöhten Druck in der Umgebung, beim Tauchen also dem Wasser ausgesetzt, dringen die Gasmoleküle in das Gewebe ein.

Der Tauchmediziner spricht in diesem Fall von einer sogenannten Absorption. Dieser Vorgang dauert immer so lange, bis an der Oberfläche ein Gleichgewicht entsteht, und zwar zwischen den Gasmolekülen und den Molekülen, die mit der Flüssigkeit aufgenommen werden. Das ist aber nur dann möglich, wenn beide zur gleichen Zeit von der Flüssigkeit wieder abgegeben werden.

Wenn der Druck niedriger wird, verflüchtigen sich die Gasmoleküle in der Flüssigkeit, was einen gewissen Zeitraum in Anspruch nimmt, besonders dann, wenn es sich um menschliches Körpergewebe handelt.

Das Henry-Gesetz besagt aber auch: Wenn der Unterschied zwischen der Flüssigkeit und der Umgebung zu groß wird, können sich in der Flüssigkeit gefährliche Gasblasen bilden.

 

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