Nicht ohne meinen Tauchschein

Tauchschein

Foto: © Roy Pedersen - Fotolia.com

Ein Tauchschein, der bei einer seriösen Tauchschule von einem renommierten Tauchverband erworben wurde, sowie der ärztliche Nachweis der eigenen Tauchtauglichkeit sind in der Regel Voraussetzung, um sich bei Tauchbasen und Tauchvereinen eine Ausrüstung auszuleihen oder an einem Tauchgang teilnehmen zu können.

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Wo und wie kann ich einen Tauchschein machen?

Einen Tauchschein zu erwerben beläuft sich auf einen Kostenpunkt von etwa 250 bis 400 Euro, abhängig von der jeweiligen Tauchschule. Auch für die Leihausrüstung fallen Kosten an. Wenn Sie Mitglied in einem Tauchverein sind, können Sie einiges sparen. In diesem Fall werden meist nur Lizenzgebühren von etwa 60 Euro erhoben. Ein unverbindliches Nachfragen nach den aktuellen Gebühren bei den Tauchschulen Ihres Vertrauens kann sich also lohnen.

Sie können Ihren Schein auch in einer ausländischen Tauchschule während Ihres Urlaubs machen. Aber auch hier sollten Sie darauf achten, dass die Schule von einer internationalen Tauchsportorganisation anerkannt ist. Dazu zählen Organisationen wie PADI, CMAS oder SSI. Tauchscheine der Professional Association of Diving Instructors (PADI) werden dabei weltweit anerkannt. Die verschiedenen Tauchorganisationen vertreten auch unterschiedliche Ansätze und Lehrmethoden. Im Endeffekt werden jedoch bei jeder Organisation alle wichtigen physikalischen Gesetze, theoretischen Gesichtspunkte sowie die praktischen Kenntnisse vermittelt. Wer sich dem Tauchsport erst einmal annähern möchte, kann bei vielen Tauchschulen und Vereinen auch erst einmal einen Schnupperkurs buchen.

Tauchen ist nicht gleich tauchen

Die Arten und Schwierigkeitsgrade der Tauchgänge können sich stark voneinander unterscheiden. Bei einem Tauchgang kann es sich zum Beispiel um Tieftauchen, Bergseetauchen, Eistauchen, Höhlentauchen oder Orientierungstauchen handeln. Jeder Tauchgang setzt andere Ausbildungsvoraussetzungen voraus und die Ausbildungssysteme der einzelnen Organisationen bauen auf unterschiedlichen Tauchgängen auf. Sie dürfen nicht mit jedem Tauchschein zum Wracktauchen oder sich zur Unterwasserfotografie in größere Tiefen begeben. Mancher Tauchschein, auch Brevet genannt, ist bereits nach 4-5 Tauchgängen erhältlich, ein anderer setzt dagegen mindestens 50 absolvierte Tauchgänge voraus.

 

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