Nullzeit

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Was ist die Nullzeit beim Tauchen?

Die sogenannte Nullzeit bezeichnet die Grundzeit, die ein Taucher in einer bestimmten Wassertiefe verbringen kann, ohne nötige Dekompressionsstopps beim Auftauchen einlegen zu müssen.

Die Nullzeit wird durch die Dekompressionstabelle vorgegeben. Dennoch geben Taucherverbände aus Sicherheitsgründen an, dass auch bei Durchführung eines Nullzeittauchgangs im besten Fall in einer Tiefe von fünf Metern für drei Minuten verharrt werden soll. Dies liegt daran, dass beim Tauchen mit Druckluftgeräten in der Druckluftflasche komprimierte Luft enthalten ist. In der Atemluft des Tauchers befindet sich Stickstoff, der von seinem Gewebe und Blut aufgenommen und in der Körperflüssigkeit gebunden wird.

Je tiefer der Taucher taucht und sich damit einem immer größeren Umgebungsdruck aussetzt, desto mehr Stickstoff löst sich im Körpergewebe. Beim Auftauchen jedoch verringert sich der Umgebungsdruck wieder und Stickstoff tritt aus dem Gewebe aus. Dies kann zur Dekompressionskrankheit führen. Daher darf die Konzentration des gebundenen Stickstoffs nicht über einen bestimmten Grenzwert hinausgehen. Mittels der Nullzeit wird die Zeitspanne angegeben, bis eben dieser Wert erreicht ist.

 

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