Höhlentauchen – ein faszinierender Tauchsport, der einige Risiken birgt

Höhlenrtaucher

Foto: © Ocean Image Photography - Bigstock®

So faszinierend das Höhlentauchen für die meisten Taucher auch ist, so gefährlich und risikoreich gestaltet sich ein solcher Tauchgang. Die Unterwasserwelten, Grotten und Höhlen, die sich dem Taucher offenbaren, bieten unbekanntes Terrain, dessen Erkundung mit einer großen Abenteuerlust verbunden ist. Die niedrigen Temperaturen, die Dunkelheit und die damit zum Teil sehr schlechten Sichtverhältnisse stellen jedoch eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar, der sich nur ausgebildete und erfahrene Taucher stellen sollten.

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Die richtige Vorbereitung beim Höhlentauchen ist unerlässlich

Um sich einer der risikoreichsten Sportarten wie Höhlentauchen überhaupt stellen zu können, sollten Sie viel Wert auf die richtige Ausrüstung und Vorbereitung legen. Anerkannte Tauchschulen bieten spezielle Höhlentaucherausbildungen an, die Sie optimal auf Ihre erste Erkundungstour vorbereiten. Muten Sie sich ein solches Erlebnis nicht im Alleingang zu, sondern setzen Sie auf eine fundierte Ausbildung unter der Leitung von Experten, die mit Ihnen auch den Ernstfall trainieren. Unerlässlich ist zudem, sich im Voraus damit auseinanderzusetzen, ob Sie unter Platzangst leiden. Höhlen können sehr eng sein und die Höhlendecke, die sich stets über Ihnen befindet, verhindert bei Bedarf ein sofortiges Auftauchen. In einem solchen Fall darf keine Panik aufkommen. Deshalb sollten Sie sich langsam an diese Tauchsportart heranwagen und Ihre Grenzen nach und nach kennenlernen und austesten.

Nicht an der Ausrüstung sparen

Was die Ausrüstung für einen Höhlentauchgang betrifft, sollten Sie auf einiges achten. Selbst wenn in Gruppen getaucht wird, kann die schlechte Sicht es unmöglich machen, sich gegenseitig Zeichen zu geben. Eine Kommunikation ist so nicht möglich. Daher ist es unerlässlich, eine Führungsleine mitzunehmen, die Sie bei verlorener Orientierung wieder an die Oberfläche leitet. Des Weiteren sollten Sie immer auf ausreichend Sauerstoff achten. Als Leitfaden können Sie sich merken, dass ein Drittel der Luftversorgung für den Weg in die Höhle gebraucht wird sowie ein Drittel für den Rückweg. Der Rest dient als Reserve. Ebenso benötigen Sie einen Helm mit mindestens drei Lampen, sodass auch ein Lichtausfall abgedeckt ist. Um gegen die Kälte anzugehen, empfiehlt sich ein Trockenanzug.

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Video – Höhlentauchen:

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