Apnoetaucher: Atemübungen für mehr Lungenvolumen

Atemübungen – die richtige Technik

Apnoetaucher benötigen für ihr Atemtraining eine hohe Konzentration sowie zahlreiche Wiederholungen, um sicher in die Tiefen abzutauchen zu können. Die Technik, die hierbei angewendet wird, dient dazu, in große Tiefen abzutauchen, ohne Luft holen zu müssen.

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Definition Apnoetauchen

Das Wort Apnoe bedeutet übersetzt so viel wie Nichtatmung. Das heißt, der Taucher kommt bei seinem Tauchgang völlig ohne Sauerstoff aus – eine Sportart, die weltweit immer häufiger ausgeübt wird. Die Luftversorgung wird hier also nicht wie sonst üblich durch Sauerstoffflaschen gewährleistet, sondern allein das Volumen der Lunge ist hier entscheidend darüber, wie lange getaucht werden kann. Aus diesem Grund ist diese Variante des Tauchsports auch nichts für ängstliche Menschen, denn das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten muss gefestigt sein, damit man ganz ohne Hilfsmittel abtauchen kann. Doch ohne Übung geht es natürlich nicht. Damit die in der Lunge verbleibende Luft möglichst groß ist, muss fleißig trainiert werden. Schritt für Schritt wird durch spezielle Übungen das Volumen der Lunge erhöht. Das Atemtraining, das hier zum Einsatz kommt, wird zum Beispiel in Kursen von Tauchsportverbänden angeboten.

Basis für das Apnoetauchen: Konzentration auf Atemübungen

Im sogenannten Trockentraining versuchen die Taucher, den Vorgang der Ausatmung möglich lange hinzuziehen, sodass er etwa so lang andauert wie der Vorgang des Einatmens. Die ersten praktischen Übungen finden in der Regel erst dann statt, wenn diese Zeitdauer an Land erreicht wurde. Im Wasser wird als Nächstes geübt, auf den eigenen Körper zu hören, sich unter Wasser zu konzentrieren und seine Gefühle in den Griff zu kommen. Je tiefer man taucht, desto beklemmender kann auch das Gefühl werden, wenn die Luft langsam knapp wird. Da heißt es: Ruhe bewahren und auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen. Nach einiger Zeit des Trainings wird der Energieaufwand des Körpers so weit wie möglich reduziert, sodass der Taucher die Luft noch besser und länger anhalten kann.

Tipp: Viele erfahrene Apnoe-Taucher üben neben dem Tauchsport auch Yoga aus, da sich bei regelmäßiger Ausübung die Konzentration aufs richtige Atmen sowie das Atemvolumen dadurch enorm verbessern kann.

Fitness, Ausdauer und Willenskraft sind wichtig

Regelmäßiges Training ist das A und O beim Apnoetauchen. Doch auch mit guter Vorbereitung werden vor allem die etwas weniger erfahrenen Taucher auch mal mit der Luftknappheit beim Tauchen konfrontiert werden. Mit mehr Erfahrung lernen Apnoetaucher jedoch auch, mit den kritischen Situationen umzugehen. Die Bewegungen unter Wasser müssen dabei so effizient wie möglich ablaufen. Das Atemtraining muss zudem auch in der richtigen Geschwindigkeit erfolgen, damit sich der Körper und die Lunge an die wachsenden Anforderungen anpassen können. Wichtig ist hier natürlich auch eine gewisse Willenskraft, um dem Atemreflex zu unterdrücken, sowie die körperliche Fitness.

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